Goden Dag leeve Lüüd!

Frank StachowitzDie Welt des Computers erschloss sich für mich, als Kind des Ostens in der ehemaligen DDR aufwachsend, erst sehr spät. Die Mauer war gefallen und ich machte meine ersten Erfahrungen mit einem Computer der Marke „Robotron A5120“. Zur damaligen Zeit war kaum vorstellbar, welche Auswirkung diese Begegnung auf mich haben sollte. Es war die Zeit des Auf- und Umbruchs. Vieles musste neu geordnet werden. In den Wirren der „Wende“ schloss ich meine Schule mit der mittleren Reife ab, um anschließend in die Berufsausbildung zu gehen, auch hier waren Computer maschinenbedingt im Einsatz. Ich erlernte zunächst den Beruf des Tischlers. Doch schnell merkte ich, dass ich auch ein großes Interesse an der EDV hatte.

EDV – die drei Buchstaben, die mich faszinierten

Diese Buchstaben ließen mich nicht los. Mittlerweile war ich Besitzer eines Atari 500 und ich kam auch mit MS-DOS in Berührung. Ich wollte sämtliches Wissen aufsaugen. Alle möglichen Publikationen, die es zu kaufen gab, fanden sich auch in meinem Bücherregal. Der Fortschritt der Diskettengröße von 5 ¼ Zoll auf 3,5 Zoll war schon gewaltig für mich.

Der Holzwurm auf Abwegen

Es war das Jahr 1997, ich stand kurz vor meiner Gesellenprüfung zum Tischler, als sich ein einschneidendes Erlebnis ereignete. Ich musste aufgrund eines Arbeitsunfalles fast 1 Jahr pausieren. Dieses Jahr nutzte ich, um mich weiterzubilden. Mittlerweile entdeckte ich für mich die Programmierung in HTML und das Grafikdesign. Ich las Bücher über Bücher. Das Internet war damals noch ganz weit weg. Ich sog alles auf, was es zu HTML zu kaufen gab. Doch da war doch noch was. Genau, meine Gesellenprüfung zum Tischler. Nach dem Jahr Pause legte ich mich ins Zeug, um eine gute Gesellenprüfung im Tischlerhandwerk abzulegen, was mir auch gelang. Doch mein beruflicher Weg wurde durch den Unfall neu geebnet, was für mich auch eine Möglichkeit war, sich noch mehr in die EDV einzuarbeiten.

Der lange Weg zum Kreativen

Meine Gesellenprüfung zum Tischler hatte ich erfolgreich abgeschlossen. Nun drückte ich erneut die Schulbank und machte eine weitere Ausbildung zum Kaufmann. Eine harte Schule, die mir heute sehr zugute kommt. In dieser Ausbildung war auch die EDV vorherrschend. Sie zog sich wie ein rotes Band durch mein noch junges Berufsleben. In der Zwischenzeit zeigte sich beim Einschalten des Computers Windows 95 auf meinem Bildschirm. Ich brannte immer noch für HTML und mittlerweile auch für Javascript. Meine erste eigene Website hatte ich in vielen Stunden fleißiger Tipparbeit erstellt und sie nur meinen engsten Freunden gezeigt. War sie doch gesäumt von Gif-Bildchen und Bling-Bling Schriften.

1999 – das Jahr meiner ersten Website im Netz

Dieses Jahr vergesse ich nie. Das Internet hatte auch bei mir Einzug gehalten. Eine Stunde “surfen” kostete damals 10,00 DM, das knatternde 56kb Modem unter dem Tisch. Meine eigens hergestellte Website schob ich ins Netz bei einem Anbieter in Montabaur. Die Website wurde von mir auch als Versuchswiese für Neues malträtiert. Alles, was sich in der Programmierung bot, probierte ich aus. Komplexe Umsetzungen waren für mich eine Herausforderung, um schnelle Lösungen zu entwickeln. Die Zeit schritt voran. Ich lernte nicht nur die Erstellung von Internetseiten mittels HTML und vieles mehr, sondern machte auch grauenvolle Ausflüge in WYSIWYG-Programme. Nach wie vor brannte ich für diese Welt. Ich wollte das.

2007 – das Jahr der Grundsteinlegung

Die EDV war für mich nach wie vor das Thema Nummer eins. Doch ging ich dem Beruf des Kaufmanns nach. Zwar war ich hier hauptsächlich für die Werbung des Unternehmens zuständig, doch auch in betriebswirtschaftlichen Belangen schob ich so manch lange Stunde im Büro. Ich mochte meinen Job. Der Ruf nach einer Veränderung war dennoch da. Meine bis hierhin erlangten Kenntnisse in der Programmierung waren soweit fortgeschritten, dass ich erste kleine Webprojekte für Privatpersonen und Vereine realisierte.

Dieses sprach sich schnell rum und der Gedanke nach einem eigenen Unternehmen stand im Raum. Ich überlegte lange. Tage um Tage zogen ins Land. Am 03.09.2007 war es dann soweit, ich gründete mein eigenes Unternehmen. Durch meine kaufmännische Ausbildung verfüge ich über entsprechende betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die mir im Unternehmeralltag helfen.

Meine Kenntnisse in der Umsetzung von professionellen Webseiten und anderen Medien wird stetig erweitert. Heute ist aus dem einstigen Gedanken, professionelle Webseiten zu realisieren, ein breites Portfolio für Webdesign und Drucksachen aller Art entstanden. Mit Herz und Leidenschaft bin ich für meine Kunden da. Das Unmögliche möglich zu machen, ist eine tägliche Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

Wenn ich mal keine Website baue oder Drucksachsen gestalte, dann…

In meiner Freizeit befasse ich mich ausführlich mit der Pflege der niederdeutschen Sprache, denn als gebürtiger Rostocker ist Plattdeutsch für mich schon mehr als nur ein Dialekt, eine „Mudderspraak“. 🙂 Wenn ich nicht Platt snack, suche ich den Ausgleich in der Musik, denn ich spiele seit 20 Jahren Schlagzeug oder stehe am Herd und male Bilder auf dem Teller. Diese Tellerbilder sind bei Küchenschnack zu sehen.

 

Kiek mal wedder in!

Frank