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KI Transparenzpflicht ab August 2026
Seit KI Einzug in unseren Alltag gehalten hat, sind auch wieder neue Richtlinien zu beachten. KI verändert ganz klar das Contentverhalten im Web. Inhalte werden wie am Fließband produziert. Ob Texte oder Bilder, egal, vieles kommt aus der KI-Maschine. Wir kommen kaum noch hinterher.
Inhalte, die generisch sind
KI ist ein Booster, wenn es um neue Inhalte geht. Ob ein neuer Blogbeitrag oder auch mal ein Website-Text, alles geht mit KI wesentlich schneller. Doch ist das nicht immer zielführend.
Dabei ist dieser Inhalt mehr als generisch. KI-Texte lassen sich, sofern man sich damit ein wenig beschäftigt, schnell entlarven. Es gibt bestimmte Anzeichen, dass Texte mit KI verfasst wurden. Das sind u.a.
- Gleichförmigkeit und Monotonie
- Fehlende persönliche Note
- Unnatürliche Wortwiederholungen
- Logikfehler
Wie kann ich Texte überprüfen?
Ob es sich immer gleich um KI-Texte handelt, ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Wenn du dir nicht sicher bist, dann kannst du den Text prüfen. Hier sind vier Möglichkeiten:
Nicht nur Texte sind generisch, auch Bilder
Neben Texten, sind es vielmehr auch KI-Bilder, die das Web überfluten. Überflüssig sind hier Stockfotos, die mal teuer erkauft wurden. Mit KI geht das doch viel einfacher und kostengünstiger.
Doch Achtung. Der erdachte Effekt, welcher damit erreicht werden soll, Menschen für diese Art des Contents zu begeistern, kann auch schnell nach hinten gehen. Solche Art der Inhaltsvermittlung ist schnell entlarvt und er wirkt eher abstoßend als glaubwürdig. Folgend zwei Beispiele:


Deepfakes, Bots und Co.
KI hat das Netzverhalten verändert. Wir können heute kaum noch erkennen, welche Inhalte wirklich von Menschen erstellt wurden oder von Maschinen. Deepfakes sind hier ein gutes Beispiel dafür. Welche Auswirkungen das haben kann, ist an der aktuellen Diskussion um die Person Collien Fernandes zu sehen.
Kennzeichnungspflicht ab August 2026
Ab dem 2. August 2026 gilt durch den EU AI Act (Art. 50) eine strikte Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte. Das heißt, alle genutzten Inhalte, die mit künstlicher Intelligenz erzeugt wurden, müssen gekennzeichnet werden.
Was muss gekennzeichnet werden?
Alle Inhalte, die realistisch anmuten, wie Bilder, Videos, Texte und selbst Musikstücke, welche mit Hilfe von KI erstellt wurden, unterliegen der Kennzeichnungspflicht.
Wie muss ich das kennzeichnen?
Genau wie bei der Urheberkennzeichnung von professionellen Fotos durch einen Fotografen, müssen auch Inhalte, die durch KI erstellt wurden, sichtbar und gut erkenntbar gekennzeichnet werden. Zum Beispiel mit „Wurde durch künstliche Intelligenz“ erstellt oder „Mit Hilfe von KI entstanden“ o.ä. Unsichtbare Metadaten sind hier nicht erlaubt.
Müssen Bilder, die vor dem 2.8. generiert werden, gekennzeichnet werden?
Bilddaten, die vor dem 2.8.2026 mit Hilfe von KI generiert wurden, müssen nicht nachträglich gekennzeichnet werden – es wird aber empfohlen. Entscheidend ist der Tag der Erstellung des Bildes. Sollte ein bereits erstelltes Bild nach dem 02.08.2026 nochmals mit KI verändert werden, muss es gekennzeichnet werden.
Mit dem Kennzeichnungs-Ckecker kannst du prüfen, was gekennzeichnet werden muss.
Verstöße werden teuer
Wer sich nicht an die Kennzeichnungspflicht hält, den drohen erhebliche Strafen von mehreren Zehntausend Euro.
Bilderpool für Unternehmen
Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte. Umso wichtiger ist es, auf eine einheitliche Bildersprache in Unternehmen zu setzen. Hier bietet sich die Arbeit eines Fotografen an. Auch wenn die Meinungen auseinander gehen, lohnt sich die Investition. Der Fotograf weiß um die Wirkung von Fotos. Eine KI kann das niemals nachemfinden. Lass für dich und dein Unternehmen Bilder anfertigen, die dich in unterschiedlichen Bereichen zeigen. Somit erzeugst du echte Emotionen, auch ohne KI.
Reputation beachten
Fotos sind ein wichtiges Gestaltungselement in der eigenen Außenwirkung. Wer nur auf KI-Bilder setzt, der sollte sich auch bewusst sein, dass seine Reputation auch eine Veränderung erfahren kann. Denn KI-Bildmaterial erzeugt beim Gegenüber ein entsprechendes Bild im Kopf. Das muss nicht immer mit einem positiven Gedanken einher gehen.
KI kann Gedanken skizzieren
KI ist allgegenwärtig, aber es sollte mit Bedacht eingesetzt werden. KI kann Gedanken skizzieren, um Anstöße in Gang zu setzen, selbst denken ist aber immer noch die beste Möglichkeit. Ich selbst nutze KI auch in meinem Arbeitsprozess, aber es nimmt mir keine Arbeiten komplett ab. Schon gar nicht das Erstellen von Fotos für meine Außenwirkung. Hier setze ich auf Fotografen vor Ort.
KI-Fotos nur begrenzt nutzen für eine Außendarstellung
In der täglichen Arbeit höre ich immer wieder, dass Fotografen viel zu teuer seien. Das können Stockfotos auch oder aktuell eben KI.
Nun, wer viel Wert auf eine professionelle Aussenwirkung seines Unternehmens legt, dem ist es auch wichtig, dass alles perfekt ist. Hier müssen viele Parameter zusammen passen. Der wichtigste Teil sind die Menschen, die in dem Unternehmen arbeiten. Sie sind das Aushängeschild. Dies kann weder ein Stockfoto, noch ein KI-Bild vermitteln.
Ein Fotograf weiß um die Wichtigkeit der Fotos. Wenn dieser vorab genau erklärt bekommt, worauf es bei den Fotos ankommt, dann wird er auch genau das Bildmaterial dazu erstellen, was beauftragt ist.
Die Fotos sind dann individuell für das Unternehmen erstellt. Sie vermitteln einen positiven Blick und schaffen Vertrauen zu Personen und Unternehmen.



